Die Geschichte der Longpapers

Longpaper Geschichte

Longpaper Geschichte

Woher kommen eigentlich Longpapers?

Die Geschichte der Longpapers

Bevor die guten alten Slow Burning King Size Slim Longpapers die Regale von Kiosk, Headshop bis mittlerweile Supermarkt füllen konnten, mussten sie einen langen Weg der Entwicklung gehen. Auf diesem Weg passierten viele teils lustige, teils unglaubliche Geschichten. Deswegen möchten wir euch nicht lange auf die Folter spannen und euch genau erläutern, wie die modernen Longpapers überhaupt entstanden sind, worauf es bei der Benutzung ankommt, und welche unterschiedlichen Arten existieren.

DIE GESCHICHTE DER LONGPAPERS BEGINNT MIT DEM BLUNT

Die ersten „Zigarettenpapiere“ waren einfache große Tabakblätter, in denen die Einwohner des heutigen Kuba‘s ihren klein-geschnittenen Tabak einrollten, und als Zigarre anschließend pafften. Der erste, der dieses Wissen nach Europa brachte, war Christoph Columbus.

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Es gibt jedoch Überlieferungen, wonach die Mayas schon vor rund 1400 Jahren getrocknete Tabakblätter inhaliert haben. Ein Crewmitglied von Columbus, Rodrigo de Jerez, war ein solcher Fan vom Tabakrauchen, dass er nach der Rückkehr nach Spanien damit tagtäglich weitermachte. Mit dem ständigen Rauch, der aus seinem Mund und Nase stieg, verängstigte er seine Nachbarn so sehr, dass diese ihn, unterstützt vom örtlichen Hexenaustreiber, für 7 Jahre in das Gefängnis steckten. Sie dachten schlichtweg, er wäre vom Teufel besessen. Glücklicherweise verbreitete sich das Rauchen in Spanien sehr schnell, sodass Rodrigo de Jerez frühzeitig aus dem Kerker entlassen werden konnte.

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VOM PAFFEN ZUM INHALIEREN

Der spanische König Philip III war ein solcher Fan vom Tabak, dass er 1614 ein Dekret erließ, wonach der gesamte importierte Tabak zu einem zentralen Ort geschifft werden musste: nach Sevilla. Damit hatte er enorme Kontrolle über den Tabak und konnte die Preise sehr genau steuern. Mit diesem Dekret wurde Sevilla der weltweit führende Ort für die Herstellung von Zigarren, die zu diesem Zeitpunkt nur gepafft, nicht aber inhaliert wurden. Erst als Bettler damit begannen, Tabakreste in Zeitungspapier zu rollen, war die moderne Zigarette geboren. Die Bettler fingen an, ihre Zigaretten nicht mehr zu paffen, sondern zu inhalieren und lange in der Lunge zu behalten, um keinen Tabak zu „verschwenden“. Diese Art dieses Konsums verbreitete sich rasend schnell, da die Wirkung des Inhalierens immer beliebter wurde. Nach nur wenigen Jahren hatte sich das Inhalieren gesamtgesellschaftlich verbreitet, nur Zigarren pafft man nach wie vor.

WIE DAS ERSTE ZIGARETTENPAPIER ENTSTAND

Mit der Benutzung von Zeitungspapier entstanden jedoch neue Probleme, da die Tinte der damaligen Zeit Blei enthielt. Eine kleine Fabrik in Alcoy in Spanien, die eigentlich unbedrucktes Packpapier herstellte, begann daraufhin mit der Herstellung des ersten Zigarettenpapiers der Welt. Die weltbekannte Firma RAW beispielsweise produziert bis heute traditionell in Alcoy, während mit der Zeit in ganz Europa neue Firmen zur Herstellung von Zigarettenpapier gegründet wurden.

VON HÖHEN UND LÄNGEN

Die Größe des ersten, speziell für das Drehen vom Zigaretten hergestellte Papier der Welt, betrug 78mm in der Länge und 44mm in der Höhe. Dies waren Maße, welche von der Bevölkerung bevorzugt wurde. Da König James I von England in den folgenden Jahren jedoch massiv die Tabaksteuer erhöhte, wurde eine neue Größe entwickelt, welche zu einer Tabakeinsparung von 25% führte. Diese betrug 70mmx38mm. Bis heute ist diese Größe die bevorzugte Größe von Staaten, die dem Commonwealth angehören oder angehörten. Dieses Zigarettenpapier nennt man heute „Standard“, das Original mit 78mm nennt man heute „spanische Größe“.

DAS ERSTE MAL FÄLLT DAS WORT „KING SIZE“ 1950

Sehr lange blieb das Zigarettenrauchen gleich. Erst in den 1950ern fingen die Menschen an, Zigarettenfilter zu benutzen. Weil der Filter so viel Platz in der Zigarette wegnahm, waren die Menschen zunächst sehr verärgert. Das führte dazu, dass die Zigarettenindustrie die Zigarettengröße um die Länge des Filters auf 84mm erhöhten. Damals wurde diese neu entstandene Größe „King Size“ genannt. Diese ist jedoch nicht mit der modernen Bezeichnung von „King Size“ zu verwechseln.

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VOM ZIGARETTENPAPIER ZUM MODERNEN LONGPAPER

Jetzt wisst ihr eine Menge über die Geschichte von Zigarettenpapier, aber Longpapers zum Konsumieren von Kräuterzigaretten waren bis dato nicht erfunden. Kräuterliebhaber mussten entweder auf andere Inhalationsmethoden wie Bong oder Pfeife ausweichen, oder sich aus zwei Zigarettenpapieren einen „L’er“ bauen. Doch wie entstand das moderne Longpaper? In den 80er Jahren kamen die ersten „Slow Buring“ Longpapers auf den Markt, die speziell für den Konsum von Cannabis entwickelt wurde. Dickes Zigarettenpapier hatte den Nachteil, dass es zu heiß und schnell abbrennt. Dadurch geht wertvolles THC verloren, welches durch die hohen Temperaturen schon vor der Inhalation zerfällt. Da die Papestärke die Abbrenntemperatur und -geschwindigkeit bestimmt, sind moderne Longpaper um einiges dünner, als Zigarettenpapier. Dadurch brennt die Kräuterzigarette gleichmäßiger und langsamer, der Inhalt wird bestmöglich verwertet. Außerdem wird heutzutage im Klebestreifen unbedenkliches Gum arabicum benutzt, statt wie früher klassischer Industriekleber.

DAS MODERNE „KING SIZE“

Heutzutage haben die Begriffe „King Size“ und „Queen Size“ in Bezug auf Longpapers eine andere Bedeutung als noch vor 100 Jahren. Die Firma „Rizla“ begann 1984 mit dem Vertrieb eines 110mm Papers, welches sie „King Size“ nannten. Seit diesem Zeitpunkt nennt man Longpapers in 110mm Länge „King Size“, die spanische Größe mit 84mm wird als „Queen Size“ (oder wie bei uns im Shop 1 ¼) bezeichnet.

VON REIS, HANF UND ZELLULOSE

Neben den verschiedenen Abmessungen gibt es mittlerweile Longpapers aus diversen Materialien. Das günstige chinesische Zigarettenpapier besteht meist aus Reispapier und zeichnet sich dadurch aus, dass es besonders knistert, statt sich weich drehen zu lassen. Im Rauchergebnis zeigt Reispapier auch ein etwas schlechteres Abbrennverhalten als reine Zellulose oder Hanfpapier. Daher setzen die modernen und beliebtesten Longpapermarken wie OCB, RAW, Smoking oder Gizeh in letzter Zeit immer mehr auf gebleichtes oder ungebleichtes Hanfpapier, welches zwar preislich über Zellulose und Reispapier liegt, jedoch den Geschmack in keiner Weise verfälscht. Außerdem lässt es sich haptisch am besten drehen und knistert nicht.

Longpapes

DIE EWIGE DISKUSSION

Unter Cannasseuren gibt es die ewige Diskussion, ob man den Unterschied zwischen gebleichten und ungebleichtem Papier schmeckt. Wir können dazu nur sagen, dass unser Geschmacksempfinden bei klassischen Tabak- Kraut- Mischungen zu schwach ist, das bedeutet: wir haben keinen Unterschied bemerkt. Bei puren Kräuterzigaretten ist der Unterschied aber definitiv bemerkbar. Ein Purraucher sollte damit im Zweifel zu ungebleichtem Hanfpapier greifen, im Team ist unsere Meinung dazu gespalten.

ES GIBT TATSÄCHLICH LONGPAPERS AUS GOLD – UND ZWAR IN THE GREEN BOX

Seit einigen Jahren gibt es auf der ganzen Welt Startups im grünen Sektor, die neuartige Zigarettenpapier- Kreationen hervorbringen. Das fängt bei als 100$- Schein bedruckten „Empire Papers“ aus den USA an, geht über die Shine Papers aus echtem 24 k Gold und endet bei Papers aus reiner Maisstärke. Selbstverständlich werden wir euch mit THE GREEN BOX durch die riesige Welt der Longpapers führen. Wir werden euch Papers vorstellen, die ihr selbst bei Google nur mit großer Mühe findet, als auch die Papers, die ihr von euren Stars aus den USA und Kanada kennt. Alle Papers werden von uns in ausgiebigen Smoke- Sessions auf ein einwandfreies Raucherlebnis getestet. Also freut euch auf eure nächste Box!

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